Lohnt sich PV?

Die Solartechnologie fasziniert durch Ihre Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit.

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Von welchen Faktoren hängt die Rendite ab?

Eine Photovoltaikanlage lohnt sich fast immer. Allerdings gibt es mehrere Stellschrauben, welche die Rendite einer Anlage maßgeblich beeinflussen. Zunächst sind Grundvoraussetzungen wie verfügbare Dachflächen, der durchschnittliche Energiebedarf des Gebäudes und natürlich auch das zur Verfügung stehende Budget zu berücksichtigen. Hierbei gibt es oftmals nur wenige Anpassungsmöglichkeiten. Bei der Anlage wiederum gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, um den finanziellen Ertrag bzw. die Ersparnis zu maximieren.

Wie trägt die EEG-Einspeisevergütung zur Rendite einer Anlage bei?

Nach dem Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) sind die Netzbetreiberunternehmen dazu verpflichtet, den von einer PV-Anlage produzierten Strom abzunehmen und den zu diesem Zeitpunkt gültigen EEG-Vergütungssatz zu entrichten. Dabei bleibt der Vergütungssatz zum Zeitpunkt der Anlageninbetriebnahme fix und läuft für 20 Jahre. Die Einspeisevergütung hat sich in den letzten 20 Jahren von fast 60 Cent pro kWh auf nur noch knapp 8 Cent bei kleinen Anlagen bis zu 10kWp geschmälert. Dieser negative Trend ist zwar schade, allerdings werden PV-Anlagen deshalb noch lange nicht lukrativ. Durch die sinkende Anschaffungskosten und den Paradigmenwechsel zum Eigenverbrauch als Renditetreiber, sind PV-Anlage in Zukunft weiterhin ein tolles Investment. Durch die rasant steigenden Stromkosten wird die Ersparnis durch Kostenvermeidung zum Hautfaktor bei der Nutzung von Solarstrom. Bei Bezugskosten von 30 Cent pro kWh und umgerechnet 7 – 11 Cent pro kWh über eine Laufzeit von 25 Jahren, ergeben sich Kostenersparnisse von bis zu 23 Cent pro kWh, was im Vergleich zur Einspeisevergütung von aktuell 8 Cent eine fast doppelt so hohe Rendite bedeutet. Allerdings lassen sich bei kleinen Anlagengrößen ohne Batteriespeicher nur schwer Eigenverbrauchszahlen von über 30% erreichen, weshalb eine solche Anlage trotzdem auf die EEG-Einspeisevergütung angewiesen wäre.

Förderungen für Photovoltaikanlagen und Batteriespeicher

Bundesebene

Auf Bundesebene werden Photovoltaikanlagen seit 2000 durch die EEG-Einspeisevergütung gefördert. Das EEG verpflichtet die Netzbetreiber, Solarstrom abzunehmen und den aktuellen Vergütungssatz für 20 Jahre dafür zu entrichten. Bundesweit werden Photovoltaikanlange zusätzlich durch das Kreditförderprogramm 270 der KfW gefördert. Mit Kreditlaufzeiten zwischen 5 und 20 Jahren und im günstigen Fall mit einem effektiven Jahreszins von 0,55% sind diese Förderkredite sehr sinnvoll und können bequem über die Hausbank beantragt werden.

Länderebene

In Baden-Württemberg wurde im Jahr 2021 das Förderprogramm “Netzdienliche Batteriespeicher” aufgelegt, welches aber aufgrund hoher Nachfrage bis auf Weiteres erschöpft ist. Daher können derzeit keine neuen Anträge mehr gestellt werden. Es bleibt abzuwarten, ob im Laufe des Jahres neue Mittel bereitgestellt werden. Weiterhin gibt es auf Länderebene verschiedenste Förderprogramme der einzelnen Bundesländer, die aber meist auf kommunaler Ebene zum Tragen kommen. Dabei werden Gelder vom Land bereitgestellt und durch kommunal aufgelegte Förderprogramme verteilt. Somit ist die Fördersituation je nach Anlagenstandort oft sehr unterschiedlich.

Kommunale Ebene

Auf kommunaler Ebene gibt es verschiedenste Förderprogramme die ja nach Anlagestandort stark variieren können. Generell sind Zuschüsse zwischen 100€ und 200€ pro kWp zu erwarten, vorausgesetzt, dass die jeweiligen Fördermittel nicht schon erschöpft sind. Kunden können sich über Ihre Fördersituation im Internet oder direkt bei der Kommune informieren. Zum Beispiel gibt es für die Stadt Mannheim einen Zuschuss in Form von einem Solarbonus in Höhe von 120€ pro kWp installierte Leistung, maximal 1.200€ pro Anlage.

Speicher

Batteriespeicher werden, ähnlich wie Solaranlagen, hauptsächlich auf lokaler Ebene gefördert. Hier ist allerdings Vorsicht geboten, da die Bedingungen der Förderungen teilweise eine maximale Netzeinspeisung von 50% der Anlagennennleistung beinhalten, was bei hoher Einstrahlung in den Sommermonaten oftmals dazu führt, dass die Einspeiseerlöse auf einem niedrigen Niveau gedeckelt sind. Wir empfehlen daher eine genaue Abwägung, ob sich die Inanspruchnahme der etwaigen Förderung auch wirklich lohnt.

Wallboxen

Wallboxen wurden seit 2021 bundesweit durch das Förderprogramm KfW440 „Ladestationen für Elektroautos – Wohngebäude“ mit einem Zuschuss gefördert. Allerdings wurde dieses Förderprogramm ab dem 27.10.2021 ausgesetzt und es können bis auf Weiteres keine neuen Anträge mehr gestellt werden, da alle bereitgestellten Mittel bereits erschöpft wurden. Es bleibt abzuwarten, ob das Programm neu aufgelegt wird und neue Mittel bereitgestellt werden. Abgesehen von Förderungen für Ladestationen in Wohngebäude, gibt es die Förderungen KfW 439 und KfW 441, die gewerbliche sowie der kommunale Ladeinfrastruktur weiterhin bezuschussen.

Die PV bei Steuern und Finanzamt

Viele unserer Kunden sind durch die verschiedenen steuerlichen Regelungen etwas verunsichert, wobei es in Grunde nicht viel zu beachten gibt. Gerne helfen wir Ihnen einen klaren Blick auf die Thematik zu erlangen und zeigen, warum PV-Anlagen sogar helfen können, Steuern zu sparen!

Der Startschuss für Ihr Solarprojekt!